Nachdem ich zuletzt ja mal eine längere Mail schrieb, die zwar auf Eure Resonanz stieß, aber bis gerade eben eh nur 30x angesehen wurde:
http://schnellze.it... , dachte ich, dass wir ja derart unter uns sind -- fast wie in einem Wiki -- dass ich ja gleich öffentlich brainstormen kann.
Wenn dieses Jahr mal Zeit übrig ist, will ich u.a. meine eigene aschlemmer.net etwas professionalisieren. Sieht aktuell zu sehr nach dem Privatier aus, den ich 2009/10 übergangsweise auch mal dargstellt habe. Ein wenig hat sich das geändert, die Liebe zum Web zu neuen interaktiven und kommunikativen Gadgets war schließlich stets ungebrochen!
Ich bin bekennender
One Page Lover, und das schon bevor ich kürzlich
http://onepagelove.com... entdeckte. Dort ist nämlich viel Schrott dabei und den will ich nicht.
Wenn man aber geduldig genug klickt, finden sich dort auch interessante Beispiele. Ich habe meinen Fokus auf One-Pager mit Foto gelegt, da meine Dienstleistung mit ihrer Mischung aus Web-Guru-Brainwash, konkreten Konzepten und ehrlicher Arbeit sich zwingend in einer gelungenen, passenden Aufnahme widerspiegeln muss, die mein Gesicht nicht so verbriefmarkt wie das bisherige:
Von nun an soll es aber nicht mehr um mich gehen, sondern
ich stelle Euch mal vor, was ich so an Onepagern mit Foto gefunden habe, die ich irgendwie erwähnenswert fand.
Die Seite von Chris Lackey ist eines der Beispiele, bei dem stehende Screenshots an ihre Grenzen gelangen. Sie bedient sich mit der Maus nämlich unauffällig elegant, die haptischen Elemente sind dezent, aber vernehmbar. Unbedingt live ansehen:
http://www.chrislackey.com...
Das gleiche gilt bei der Kollektive der fetten Männer:
http://www.fat-man-collective.com...
Verbindet "klar" und "süß" so gelungen wie selten gesehen. Hoher Knuffigkeitsfaktor beim Liveansehen.
Dann im Detail aber etwas zu opulent.
Ganz nüchtern kann ja je nach Branche auch effektiv sein:
http://normandinmarketing.com...
Dagegen der französische Student und angehende Webdesigner mit einer ähnlich freien One Pager Interpretation wie das Fat Man Collective weiter oben:
http://greg.low-geek.fr...
Zuletzt noch ohne Foto, sondern eher ein Exkurs in die CSS3 Fähigkeiten der Webkit-Browser, Steven Wittness' 3D-Hammer:
http://acko.net... Angucken, scrollen, staunen. Kein IMG im Einsatz, alles CSS:
QUOTE:
307 objects later it was finished, and not
a single image was used.
Berthold schrieb dazu am 18.01.2012 | #permlink
Was mir spontan einfällt:
Man sollte auf jeden Fall unterscheiden zwischen den wirklichen Onepagern und denen, die eine Mehrseiten-Struktur mittels technischer Tricks auf eine Seite übertragen. Das zwar meistens atemberaubend und originell, aber leider fast immer zu opulent (wie du sehr schön schreibst :-) oder gar nervig. Mir fällt das Verb "posen" dazu ein. Es gibt natürlich Beispiele, die sich extrem gut und intuitiv bedienen (wie der Gregory Sujkowski).
Eigentlich finde ich das Konzept der fetten Männer am besten - wenn man davon absieht, dass der tanzende Heini rechts ein ungeheures Distraktionspotenzial hat und dass eben alles etwas zu opulent ist:
- Eine Seite, übersichtlich, wenig Text
- Bei Klick auf Links kommt ein 700px-Overlay von links rausgefahren, wo man weiterlesen kann. Man verlässt die Seite dabei nicht und SIEHT sie (ganz wichtig für nicht so weberfahrene Surfer) - d.h. man SPÜRT jederzeit, dass man noch auf der Startseite ist. Das ist bei Sujkowski anders.
Ganz übel finde ich Chris Lackey - eine Mega-Textwüste, das ist out (wenn sie auch hübsch gemacht ist).
So einen Klick-Slider wie bei Normandin finde ich auch funktional, wenn man auf Onepage steht.