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Silvan Achim Berthold
Silvan Rehberger, Achim Schlemmer, Berthold Metz haben schnell Zeit für eine kleine E-Mail

Achim schrieb dazu am 08.03.2017 | #permlink

Du tust gerade so, als ob sich Publizisten mit der Werbung im Internet eine goldene Nase verdienen können.
Glaubst du, die Redaktion der Süddeutschen Zeitung sieht gerne so viel Werbung auf ihrer Seite? Wenn es eine andere Möglichkeit gäbe, die Arbeit zu finanzieren, würden die es bestimmt gerne tun.

Wir stehen vor der Wahl: keine professionell betriebenen Medien im Web außer dem quasi steuerfinanzierten öffentlichen Rundfunk oder ein Angebot professioneller Medien, dass zur Finanzierung teilweise etwas nervige Mittel einsetzen muss.

Bei aller Liebe zum Kommunismus – der online-Redakteur Süddeutschen Zeitung muss seinen Kindern auch etwas zum Essen kaufen können.

Berthold schrieb dazu am 08.03.2017 | #permlink

Wenn der Online-Redakteur der Süddeutschen Zeitung seinen Job ausschließlich macht, um seinen Kindern was zu essen zu kaufen, dann stimme ich dir völlig zu. Aber ehrlich gesagt: Dann will ich seinen Scheiß nicht lesen.

Wenn er seinen Job aber ein bisschen auch aus Liebe zum Text, Freude am Journalismus und vielleicht auch aus politischer Überzeugung macht, dann muss er sich fragen, ob er seinen Job nicht wechseln sollte, wenn sein Artikel auf 18 Seiten und ergo 72 Banner aufgeteilt ist.

Kurz: Ich stimme deinen Argumenten natürlich zu. Aber wenn's zu viel wird, dann ist es auch nicht mehr professionell - sondern Trash.
cronjob