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Silvan Achim Berthold
Silvan Rehberger, Achim Schlemmer, Berthold Metz haben schnell Zeit für eine kleine E-Mail

Achim schrieb dazu am 26.04.2017 | #permlink

Ach so, das sage ich schon seit der Urwahl ihrer beiden Spitzenkandidaten. Sie schaffen es nicht mal mehr ins Parlament. Jetzt kommt es tatsächlich so!

Parteipolitik ist immer Machtpolitik. Dem haben sich die Grünen insofern widersetzt, als dass sie ihre Spitzenkandidaten per Urwahl von den Mitgliedern bestimmen lassen. Seit wann weiß die Mehrheit, was richtig ist? Ich kann mich da an eine Wahl in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts erinnern, da das Volk auch nicht unbedingt gewusst, was richtig ist. Sondern den falschen gewählt.

Darum bin ich immer für eine Prise Diktatur – im Sinne von: wir bestimmen den Spitzenkandidaten. Wir bestimmen den, der in der Bevölkerung am besten ankommt. Den glaubwürdigen Herrn mit dem eigenartigen Dialekt und den grauen Haaren. Nur er hätte zu Zuwächsen führen können. (Außer, es geht im Sommer das nächste Atomkraftwerk in die Luft – so kommen die Grünen dann auch wieder auf 20 %). Also, Kretschmann wäre der einzige gewesen, der die Grünen über 10 % gelockt hätte. Parteipolitik ist heute auch Medienpolitik – du brauchst die richtigen Gesichter. Unverbraucht, frisch. Tut mir leid, Frau Göring-Eckart, tut mir leid Herr Özdemir. Spitzenkandidaten, die tendenziell zum Establishment gezählt werden, haben es derzeit schwer in Demokratien. Das Volk will Evolution, nicht Stagnation. USA, Frankreich, auch Großbritannien und demnächst auch Deutschland werden das zeigen.

Die Grünen unter der jetzigen Perspektive (kein kaputtes Atomkraftwerk, kein flächendeckender Krieg o. ä. Ereignisse, die ihren Zulauf wieder mehr programmatisch begründen würden) – werden den Bundestag verlassen und mit 4,3 % rausgeflogen sein.

Berthold schrieb dazu am 02.05.2017 | #permlink

Ja, so sieht's aus.
Die Bilanz des zweiten 21.Jh-Jahrzehnts:
Grüne raus, FDP und AfD rein. Super.
cronjob