Interview bei
http://maclites.com... mit Gerrit van Aaken von
http://www.praegnanz.de...
Er sagt einige interessante Dinge:
QUOTE:
Textpattern ist für Blogs und sehr kleine Websites großartig, weil es unglaublich schlank und pfeilschnell ist. Es ist seit Jahren weitestgehend “feature-complete” und stabil. Updates sind extrem selten, und es gibt ein paar pfiffige Plugins.
Textpattern ist wirklich prima, man muss sich nur etwas reindenken (wie ja in alle CMS). Auch finde ich die derletzt gerelaunchte
http://textpattern.com... einen ganz großen Wurf, in jeder Hinsicht
QUOTE:
Was macht Web-Typografie aus und wichtig, Gerrit?
Zunächst ganz konkret: Sie muss größer sein als viele traditionelle Webdesigner denken. Unter 12 Pixeln Schriftgrad darf man keine Fließtexte setzen, besser sind 14 oder sogar 16 Pixel. Zusätzlich gibt es ein paar handwerkliche Kniffe, die man anwenden kann: Niemals komplettes schwarz (#000000) auf komplettes Weiß setzen (#FFFFFF), weil der Kontrast in den Augen weh tut, gerade auf den stark leuchtenden, modernen LEDs.
.... Den weißen Hintergrund würde ich schon auf 100% lassen, also #FFFFFF (sonst hat man Probleme mit eingefügten Bildern, die oftmals einen weißen Hintergrund haben.) Die Schriftfarbe setze ich meist auf #333333 oder #444444, das kommt beim User zwar wie Schwarz an, knallt aber nicht so sehr rein.
Weiß ich gar nicht, ob ich ihm bezgl. der Schriftgröße zustimme. 16px ist schon ziemlich heftig. Und man hat ja auch Projekte, wo eine Menge Content rüberkommen muss.
QUOTE:
Was die Software angeht, bin ich spartanisch-klassisch: Quelltext jeglicher Form schreibe ich mit Textmate, FTP mache ich mit Transmit, Screendesigns traditionell mit Photoshop CS3. ... Es gibt zwar auch die Alleskönner-Programme wie Coda und Espresso, aber ich mag es, für jede Aufgabe ein eigenes schlankes Tool zu haben, und auf dem Mac funktioniert das Zusammenspiel der Tools sehr gut.
Abgesehen von den Produktions-Applikationen auf dem Desktop nutze ich sehr viele Online-Services wie Google Kalender, Mite, Billomat und Collmex für meine geschäftliche Organisation.
Textmate werde ich mal ausprobieren, kennst du das?
Achim schrieb dazu am 16.03.2010 | #permlink
Seit alle wichtigen Browser unfallfrei skalieren können, kann man ja wieder px statt % oder em verwenden.
Feste Größenstandards würde ich dennoch nicht vorschlagen, da die Maßeinheit px je nach Display anders ausfällt.
Mein Eizo 24" hat 94 PPI (Pixel pro Inch), ein iPad wird 132 PPI haben und das Android-basierte Google Nexus One 252 PPI.
Rein rechnerisch sind dann 16px beim 24" LED-TFT 0.43 cm, beim iPad 0.31 cm und beim Nexus One 0.16 cm.
http://en.wikipedia.org...
Insofern ist es doch v.a. wichtig, dass ein Layout angenehm skaliert und weniger, wie groß genau bodytext ausgezeichnet wird, oder?
Ist billiger als mein bevorzugtes BBEdit (49 EUR vs. 180 $): http://license.macromates.com...
Hat gute Features fürs Coding, siehe MOV-Screencast: http://screencasts.textmate.org...
Beherrscht Code folding (wie BBEdit): http://manual.macromates.com...
usw. usf.
Also, wenn ich nicht schon eine BBEdit-Lizenz hätte, wäre Textmate interessant.
So aber nur, wenn die Vollversion von Textmate billiger wäre als das nächste kostenpflichtige BBEdit Upgrade.
Achim schrieb dazu am 16.03.2010 | #permlink
Der Web-Typographie-Experte warnt:
via http://praegnanz.de...
Achim schrieb dazu am 16.03.2010 | #permlink
Effective Design for Multiple Screen Sizes
http://mobiforge.com...
Lang, in-depth, English -- muss ich noch lesen.
Gezeigt u.a. am Beispiel der (wie ich selbst auch finde) sehr angenehmen BBC-Website http://www.bbc.co.uk...